Samstag, 1. November 2008



Samstag der 18. Oktober

Nachdem wir uns mitten in der Nacht auf dem Schulhof in Fleckenberg zusammengefunden hatten und der Bus wie ein Tetris-Spiel beladen wurde ging es dann auf die große Tour.
Der Trip zum Flughafen Frankfurt war ehr unspektakulär , aber es steigerte sich dann zusehends als das ganze Gepäck inklusive den überdimensional großen Alphornkoffern irgendwie bewegt werden musste ! Wir hatte schon bemerkt das die XXL-Trollys inklusive Gepäck sehr schwer navigierbar sind, aber der Mann der mit so einem Ding die Rolltreppe rauffahren wollte hatte den Vogel abgeschossen . Und wenn wir nicht endlich den Not-Aus-Knopf gefunden hätten, würde er sich wohl jetzt noch da oben purzeln . Nachdem wir alles aufgegeben hatten ( natürlich nur das Gepäck ) flogen wir alphabetisch in Sitzreihen geordnet über den großen Teich! Es wurden so tolle Filme wie Ironman und irgendwelche Reportage gezeigt und Zack waren wir in Philadelphia ! Allerdings noch im Niemandsland ! Im Anschluss an unzählige Kofferzählungen (ca.67 Koffer) und diversen sinnfreien Zollerklärungen konnten wir unser Gepäck aufs nächste Band umschichten und wieder alphabetisch Platz nehmen . In diesem Flieger konnte man sich dann nur „Hulk“ anschauen , wobei man erst nach zehn Minuten gemerkt hab das der Ton in Englisch ist , aber brüllen kann der ja Multikulturell ...
Auf dem Flughafen in Cancun haben wir dann festgestellt das irgendein Koffer fehlt. Später , draußen am Bus war es dann einer zuviel und nach dreimal Busdurchsuchen passte es dann wohl wieder ! Wir haben mit drei Corona und 100% Luftfeuchtigkeit dann auch die nötige Bettschwere erreicht und werden die ca. Sechs verbleibenden Stunden Busfahrt nach Campeche wohl mal schlafen !
Ich kann nicht schlafen . Warum auch ? Es ist ja sieben Uhr morgens ! Aber hier in Mexiko ist es noch stockdunkel wobei zu berücksichtigen ist das es hier ja jetzt erst null Uhr. Während ich diese Email ins Handy tippe halten wir an einer Mexikanischen Mautstation bei der auch mitten in der Nacht alle genauso gut bewaffnet sind wie die willkürlich verstreuten Polizei-Blockaden auf den Straßen. Insgesamt waren wir nach Kais Stoppuhr über 30 Stunden unterwegs.



Sonntag der 19. Oktober Hotel del Paseo

Also nach Ankunft, Schlüsselausgabe , und Ausladen erfuhren wir das es ab sieben Uhr Frühstück gibt . Allerdings war es da schon viertel nach sechs und es wurde grad hell !
Der erste Kleingruppenbeschluss hieß also : frisch machen , frühstücken und dann Frühschoppen ! Allerdings war zur gegeben Zeit in Campeche kein Biergarten offen und so führte uns Herr Rommel zum Beach und durch die Stadt. Dort angekommen fanden wir auch erst zunächst einen Geldautomaten und später die passende Kneipe dazu. Nach einer unerwartet guten Bierprobe gab es dann Mittagessen. Bis 18.30 wurde bei den meisten Augenpflege betrieben und dann ging's zur Kathedrale in der wir unser erstes Konzert spielen sollten. Natürlich mit unserem klimatisierten Bus und unserem Fahrer „Väterchen Frost“. Durch diverse Häppchen und Bananen gestärkt verlief unser Auftritt in der Kathedrale dann ziemlich reibungs- und pausenlos. Jeder Musiker wurde von Herrn Rommel der auf spanisch durchs Programm führte persönlich vorgestellt Im Anschluss sind wir dann wieder in unsere Frühschoppenkneipe gepilgert und haben den Tag ausklingen lassen.




Montag der 20.Oktober

Obwohl wir wegen des hohen Bierbedarfs die Kneipe gestern ziemlich überfordert und deshalb drei verschiedene Sorten Bier getrunken haben ist der Montag dann doch weniger mühselig als erwartet . Um ein weinig Kultur abzugrasen fahren wir heute zur Mayanischen Ruinenstätte Edzná. Ein Gruppenfoto entstand unter wagemutigen Verrenkungen einer hochmotivierten Hobbyfotografin. Sehr sehenswert sind in Mexico auch die Tiere die manchmal in Mülltonnen sitzen. Herr Rommel meinte es handelt sich hierbei um „ El Zorro“. Nach einem „Aloe-Vera-ersteHilfe-Grundkurs“ und mehreren Tüten Chips war die erste Kultour geschafft. Nachmittags gab es dann eine weitere Festung mit wunderschönem Blick auf das offene Meer. Diesen Abend spielten wir in einem Theater in Campeche . Der Auftritt war gelungen, komischerweise waren heute auch wieder Kamerateams vor Ort (wahrscheinlich irgendein Lokalsender ). Der mexikanische Kultusminister bedankte sich und bekam einen frisch geprägten Mexiko-Löffel und diverse Kleinigkeiten, während Peter vor lauter Nervosität vom Alphörner-Solo dann eine ungesunde Gesichtfarbe bekam. Es gab dann auch noch eine Autogrammstunde denn das Publikum ist hier wirklich sehr beeindruckt von unserem Auftreten.
In unserer Stammkneipe hat uns Herr Rommel dann auch endlich die originale Trinkweise von Tequila erläutert:
Salz auf dem trockenen Handrücken anhäufen, in den Mund schleudern, den Saft einer Limette im Mundraum aufnehmen, den nicht gekühlten Agaven-Schnaps hinzuschütten und runter damit. Übung macht den Meister ...
Morgen geht es dann schon wieder ein Hotel weiter!


Dienstag der 21. Oktober

Heute steht eine Bustour zur Halbinsel Carmen mit eintägigem Hotelaufenthalt auf dem Plan. Das heißt dann also erst mal wieder vier Stunden Busfahren und viel hin und her packen. Die Landschaft besteht hier nicht wie erwartet aus Sand, Kakteen und Eseln, sondern aus sehr viel meiner Meinung nach zu niedrigem Urwald und nie trocknenden Pfützen. Das liegt wohl daran dass hier in der Ecke irgendwo der Äquator rumliegt. Im Hotel angekommen stellten wir dessen desolaten Zustand fest und beschließen auswärts zu Essen.
Der Auftritt an diesem Abend war dann in einem größeren Theater wo man zwar Geld für Licht- und Tontechnik aller Art hatte, aber die erforderlichen Stühle für die Musiker aus ganz Mexiko herbeigesucht werden mussten. Der Gesang von Lisa wurde heute ganz besonders mit Applaus versehen und der Mexikanische Umweltminister bekam natürlich auch seine Präsente. Der Weg vom Theater zum Abendessen wurde dann über Lebensgefährliche Bordsteine zurückgelegt. Dort angekommen gab es dann Buritos und Bier. Es fing für mexikanische Verhältnisse mittelmäßig zu regnen an und nachdem wir ein letztes selbstmitgebrachtes Bier in der Hoteleingangshalle genossen hatten war auch dies Tag vorbei.
Mittwoch der 22. Oktober

Den nächsten Morgen wurden wir dann ganz sanft vom Rückwärtsfahrgehupe unseres Busses geweckt und stellten fest das man in diesem desolaten Hotel doch ganz erholsam schlafen kann, wenn man nicht vorher den Fehler macht sich die Bettlaken genauer anzusehen. Der Service war ja auch nicht schlecht denn die Putzfrauen beseitigten jede Kakerlake sofort fachmännisch mit einem Abflussreiniger...
Also: wiedereinmal Sachen packen und ab in den Bus. Der Fahrer unseres Frostmobiles war aber so durch sein Rückwärtsfahrgehupe abgelenkt das er zunächst mal mit Schwung mit einem Betonstrommasten Bekanntschaft machte . (Was hier aber weiter keinen interessiert ...)
Zum Frühstück gab es dann Rührei, frittierte Bananen und pürierte Bohnen . Klingt komisch , isst sich aber gut !
Jetzt endlich durften wir wieder Bus fahren. Nach ca. einer Stunde Schlaglochhopping haben wir dann jetzt am Strand erst mal einen Badestopp eingelegt. Die Mädels gehen planschen und die Jungs meckern warum die Bedienung nicht mal dreißig Flaschen der selben Biersorte kaltstehen hat , wie sich das gehört. Nach dem Meerbadeaufenthalt kurvt uns Väterchen Frost dann bis nach Merida ins Hotel Aluxes. Da gab's dann erst einmal ein feudales Essen und anschließend „Bum-Bum“ (Tequila). Wir machten uns dann zunächst in der Hotelbar breit, aber nicht allen gefiel auf Anhieb, dass wir die Zone auch musikalisch eingedeutscht hatten.
Das Hotel in Merida ist mit fünf Sternen nur Einen besser als das vorherige, aber da haben die sich wohl bei der Hotelkategorie in Carmen vertan. Hier im Hotel in Merida steigt dann auch mal eine 'famous mexican Rockband' ab!


Donnerstag der 23. Oktober

Am Donnerstagmorgen belagern dann auch mehrere Teenies den Hoteleingang. Wir werden heute mit einem offenem Touri-Bus abgeholt. Diese Busse mögen in London ganz schön sein, aber da in Mexico alle Kabel über der Erde verlegt werden, ist das hier Lebensgefährlich, aber trotzdem witzig .
Der Busfahrer fuhr dann die übliche Turi-strecke mit allen üblichen Schikanen ab (Hitze,Platzregen, Stromkabel und Schnackäste )und ließ uns am Tor zum Rommelschen Privatgrundstück raus.
Dort wurden wir herzlich eingeladen an Sauerländischen Klapp-Tischen einen Buritos-Snack einzunehmen. Da das Auge ja schließlich mitißt brachte Magdalena noch eine Rund Bier. Nach und nach wurde der Rest des diplomatischen Geländes erkundet und es fand sich neben einem Schildkrötengehege und Bananenbäumen auch ein Pool. Erst einmal trauten sich alle nur mit den Füßen hinein , aber später wurde dann auch „komplett“ in den Pool gegangen . Der Nachmittag wurde zunehmend relaxiger und die Pappkartons mit Corona stapelten sich auf dem Tisch. An diesem Abend mussten wir im Theater von Campeche spielen.
Nach dem Auftritt haben wir uns direkt mit Uniform ins Nachtleben getümmelt. Wenn man sich erst stundenlang umzieht, bekommt man hier höchstens noch die letzte Runde. Zunächst gab es bei sehr lauter Musik im Straßencafé scharfe Dips mit Taccos und später gingen ein paar Leute noch in eine Dancing-Bar. Dort dauerte ein Lied der noch lauteren Samba-Band dann auch gerne mal 20 Minuten. Als wir dann zum Club nebenan wechselten machten sie bei unserm zweiten Bier auch schon das Licht an und das Garagentor vom Eingang dicht . Wir 'redeteten' dann noch ein bisschen mit den Türstehern und Lena machte komische Fotos mit komischen Jungs.



Freitag der 24. Oktober

Freitagmorgen heißt ausschlafen. Nach einem späten Frühstück trifft 'Mann' sich an der Hotelbar . Anschließend machen wir in kleinen Grüppchen die Stadt unsicher und treffen uns dann doch wieder alle bei Burgerking. Das heutige Oktoberfest soll um ca. 18 Uhr von uns eröffnet werden . Also schlüpfen wir frühzeitig in unsere Lederhosen und packen unser Instrumente unten in einen Touri-Bus um dann oben Platz zu nehmen . Da noch andere Touristen mit an Bord sind , fahren wir nicht auf dem direkten Weg, sondern ehr im Zick-Zack Kurs zur 'Halle des 21.Jahrhundert'. Man fragt sich warum die extra noch so ne große Halle da hin bauen wenn doch laut Maya-Kalender im Jahr 2012 eh die Welt untergeht ...
Nach dem Aufbauen und den ersten Liedern zum einspielen, stellen wir uns im Foyer der Halle auf und marschieren hinein. Die Gouverneurin trat vor die Kameras und macht ne Ansprache, Honorarkonsul Rommel sagt was nettes und der deutsche Botschafter musste sich anstrengen, damit er beim reden nicht einschläft.
Nach dem offiziellen „O'zapft is!“ spielen wir auf. Der Besucheransturm lässt ein bisschen auf sich warten, aber wir bekommen die Zeit bis neun Uhr mit Corona und Eisbein mit Sauerkraut ganz gut hin. Der erste Tag vom Oktoberfest war denn also schon gelaufen und wir nahmen wieder auf unserem Bus platz. Dort sah es allerdings aus als ob man Komposthaufen damit transportiert hätte . Als uns dann ein anderer Bus entgegen kam auf dem ca. 50 grölende Leute standen, war so einiges klar. Sehr mutig bei den tiefhängenden Ampeln ...
Vom Hotel ging es dann per Pedes ins Nachtleben. Nach dem ganzen Bier gab es für die meisten erst einmal einen Longdrink .
Der Barman bracht dann auch einige Mexico-Utensilien und so endete der Abend mit einer Foto-Session mit Hut und Gewehren .



Samstag der 25. Oktober

Der Samstagmorgen begann für unsere Mädels dann etwas früher, denn sie wollten sich gegenseitig Heidi-Frisuren verpassen. Frisch gestylt und gefrühstückt ging es dann wieder zum großen Fest. Das Marketing der Veranstaltung ließ zu wünschen über, denn die meisten Leute die in den Hallen auf den Märkten umherliefen wussten gar nicht wo den hier „the german Oktoberfest“ ist . Um das zu ändern sind wir dann auch mal aus unsere Halle rausmarschiert um ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Das Publikum war ehr durchlaufend, und so wiederholte Herr Rommel desöffteren die Geschichte über unser Heimat, die Besteckfabrik, die Löffel die man kaufen kann und wann man wo und wie in Deutschland Bier trinkt. Zwischendurch gab es immer wieder in paar Trinkspiele sowie ein Oktoberfestbier-Wettsaufen bei dem Josef gegen den größten Schluckspecht der Region nur den zweiten Platz machte. Den Teil des Publikums der nicht nur durchschlenderte und Fotos machte beglückten wir dann noch mit diversen Showeinlagen und dem Indianerlied wobei der Konsul von unseren Mädels an den Marterpfahl getanzt wurde. Je mehr es dem Ende des Abends zuging , desto wilder wurden die Autogrammjäger und Fotomädchen. Als wir gegen Abend zum vierten mal den Mexikanischen Marsch Zacatecas unter lautem oooh und aaah ankündigten war der offizielle Teil vorbei und wir tranken noch ein original Oktoberfest-Bier.
Auf der Rückfahrt mit unserm Partybus merkte man schon, dass in der Stadt am Wochenende etwas mehr loswar. Wir gingen auch gleich los wobei wir uns in mehrere Grüppchen aufteilten. An einer kleinen Bühne horchten wir kurz in die zarten Melodien einer mexikanischen Sängerin, begleitet von zwei Musikern. „German-like“ schoben wir dann auch immer mehr Tische für die eintrudelnden Genossen zusammen und der Musiker baute uns als Chor in seine Lieder mit ein . Viel zu früh gab es auch da wieder den Letzten ...



Sonntag der 26. Oktober

Der Sonntag verlief schon fast routiniert: Anreise mit Panorama-Bus , warmspielen , raus- und reinmarschieren, und so weiter. Heute waren allerdings viel mehr Leute da, sodass unsere Animateurinnen-Gruppe alle Hände voll zu tun hatte. Sogar der Kindertanz wurde als Missionarsarbeit den einheimischen Kindern beigebracht . Die Alphornbläser wurden auch immer relaxter so das sogar don Kabes mal einen spielte. Dj Hannes sorgte in unseren Pausen immer für typische deutsche Aprés-Ski-Musik um die Leute bei Laune zu halten.
Jeder von uns bekam eine Deutsch-Mexikanische Anstecknadel und Onkel Rommel dirigierte noch zwei drei Stücke . Alle Musiker und natürlich auch die Animatösen bekamen als Gastgeschenk einem mexikanischen Sombrero überreicht. Damit ausgerüstet machten wir ein letztes Mal „Stimmung im Publikum“ und zum krönenden Abschluss spielten wir die Nationalhymnen beider Länder . Nach dem Ausmarsch in die Vorhalle war dann noch nicht ganz Schluss weil
den Kitzbühler ham wa ja immer noch gespielt ...
Nachdem das Schlagzeug und die Sombreros transportfertig gemacht worden waren und es bei Frau Rommel noch ein letztes püriertes Eisbein gab war das Fest dann auch vorbei . Wir genehmigten uns aber noch ein bis zwei Longdrinks in unseres bevorzugten Garagenkneipe.



Montag der 27. Oktober

Montag stand eine Tour zu den Pyramiden vom Chichén Itzá an. Wir haben uns relativ pünktlich in der Empfangshalle des Hotels getroffen. Es waren auch alle da, nur kein Bus. Also warteten wir. Nach einer Stunde wurden wir dann informiert das die Busse etwas später kommen. So packten wir zunächst mal die Instrumente in die flughafentauglichen Koffer um. Anschließend warteten wir wieder. Wir haben uns ausgemalt, das so auch die Pyramiden entstanden sein könnten: aus purer Langeweile heraus, als die Maya auf den Bus warteten...
Wir fuhren dann mit drei kleinen Bussen in denen aber je 15 Sitzplätze waren die 120 km nach Chichén Itzá . Frau Köß aus Schmallenberg die uns zusammen mit ihrem Mann Hermann schon ein paar Tage begleitete organisierte uns dann die Eintrittskarten und einen Museumsführer der uns zwei Stunden lang durch alle Epochen der Mayazeit führte.
Nach der Rücktour durch unsere wohltemperierten Bullis machten wir uns hübsch, warteten noch ein wenig ( Mexico ist ganz groß in warten ) und dann gingen wir in den Speisesaal unseres Hotels . Das Essen spendierte heute der Johannes Rommel wobei die Getränke der Johannes Didam übernahm . Nach einem letzten Kaffffeeeeee der das gute Essen abrunden sollte spielte der Mann am Klavier nochmal auf. Wobei das Klavier wohl mehr ein Forte als ein Piano war .
Später spielten wir dann noch zusammen „Yesterday“ und das Restaurant leer .
Ab neun Uhr abends sollten dann noch original Mayanische Tänze in der Stadt zu bestaunen sein, wobei im Anschluß natürlich noch ein Drink in der Garage genommen wurde.
Im Hotel wurden dann die Wecker auf drei Uhr morgens gestellt und die Koffer gepackt.



Dienstag der 28. Oktober
Mit dem Bus fuhren wir diesen Morgen zum Flughafen. Als Zwischenstopp hielten wir noch am Meer. Baden wollte hier natürlich keiner Meer weil man ja nicht frisch gesalzen im Flieger sitzen wollte. Herr Rommel kannte den Flughafenbetreiber wohl ganz gut und kam so auch durch die Kontrollen bis zum Gate. Die Verabschiedung war dann sehr herzlich und Herr Rommel meinte er hätte jetzt viele neue Freunde gewonnen.Als wir einsteigen wollten kam es dann aber zu Unregelmäßigkeiten bei unserem Gepäck und wir konnten durchs Fenster zusehen wie unsere Instrumente wieder aus dem Flugzeug „geschmissen“ wurden. Nach einigen Telefonaten mit dem Botschafter klärte sich die Sache dann aber. Der Rückflug ging diesmal über Charlotte in den USA. Daher durften auch hier die sinnfreien Zollerklärungen nicht fehlen. Dort angekommen konnten wir unsere Reste an Dollar noch in diversen Dutyfree-Läden verwerten und zur Stärkung noch ein Bagel und ein Bier konsumieren. Im Flieger wurde dann die alphabetische Sitzreihenfolge mehrmals durcheinander gebracht und so kamen wir später in Frankfurt an.
Mittwoch der 29. Oktober

Im dem Bus zurück waren wir dann froh das man auf deutschen Autobahnen etwas schneller fahren kann als in Mexiko.
Alle Musiker und Instrumente sind wieder heil in Fleckenberg angekommen und wir werden wohl noch lange von dieser „Welttournee“ erzählen können.

© by Andreas Bette